Sonntag, 6. Oktober 2013

Rezension: Glitches & The Queens Army



Titel:
-Glitches
-The Queen's Army

Autor:
Marissa Meyer

Seitenzahl:
- 32 Seiten
- 29 Seiten


Glitches:

Cinder, a gifted mechanic, is a cyborg. She’s a second-class citizen with a mysterious past, reviled by her stepmother and blamed for her stepsister’s illness. In Glitches, a short prequel story to Cinder, we see the results of that illness play out, and the emotional toll that takes on Cinder. Something that may, or may not, be a glitch...


The Queen's Army:

It is time. The boy must leave his family to serve in the Queen's army. To be chosen is an honor. To decline is impossible. The boy is modified. He is trained for several years, and learns to fight to the death. He proves to the Queen—and to himself—that he is capable of evil. He is just the kind of soldier the Queen wants: the alpha of his pack. 
Ihr wisst sicherlich, wie sehr ich die Bücher von Marissa Meyer verehre, also ist es auch kein Wunder, dass ich mich den Kurzgeschichten der Lunar Chronicles Reihe mal widmen musste. Ich gebe zu, es ist keine Überraschung, dass ich beide Novellas einfach wundervoll fand. 


Glitches (Lunar Chronicles #0.5):

Diese Geschichte spielt also vor Cinder, um genau zu sein 5 Jahre. Zu dem Zeitpunkt kommt Cinder in ihre neue Familie, lernt Iko, Peony, etc kenne, hört das erste Mal von Prince Kai und vor allem - sie entdeckt ihre Begabung als Mechaniker!
Ich liebe alles, was mit Cinder zu tun hat und ich fand es so interessant, ihre ersten Woche/Tage in New Bejing zu beobachten. Ihre Operation ist noch gar nicht lange her und sie fühlt sich in ihrem Cyborgkörper noch ganz unsicher. Es war so ein Gegensatz zu der Cinder aus dem ersten Buch, weil sie sich da schon so an das Cyborgsein gewöhnt hat.
Außerdem sieht man auch die Beziehung zwischen Adri und Cinder und auch, warum sie ihr gegenüber oft so kalt und herzlos ist. Nicht, dass ich Adri verstehe oder sogar mag, aber auch sie hat ihre Gründe für den Hass auf Cinder. 
Besonders gut fand ich, dass Garan vorgekommen ist, weil man den in Cinder nicht ganz greifen kann. Klar, er ist tot, aber auch in Cinders Erinnerungen konnte ich mir nie ein richtiges Bild von ihrem Adoptivvater machen. 


The Queen's Army (Lunar Chronicles #1.5):

Ohmeingottdiebestenovelladieichjegelesenhabe. Wirklich. 
Vermutlich hängt das damit zusammen, dass ich die Hauptperson am liebsten heiraten möchte.
Nach zwei Seiten war ich schon komplett in der Geschichte drin (Was ein Name alles ausmacht. Ze'ev...) und so gespannt und aufgeregt, was alles noch vorkommen würde. Es hat mich wirklich, wirklich sehr interessiert, was es mit diesen Mutationen von Levana auf sich hat und in dieser Kurzgeschichte geht es nur darum, wie es hinter den Kulissen abläuft! 
Es war so toll zu sehen, wie es in einem "Rudel" abläuft und auch das Verhältnis zwischen Z und seinem Bruder wurde ein wenig beleuchtet, darüber erfährt man nämlich nicht so viel in Scarlet.
Überhaupt, wenn man Scarlet schon gelesen hat und weiß, wie Z am Ende ist und ihn dann in The Queen's Army sieht - so eine Charakterentwicklung! Zum positiven, natürlich. 
Obwohl man auch hier schon sehen konnte, dass er nicht ganz so animalisch ist, wie die anderen "Wölfe".
Ich weiß nicht, ob ich es bereue oder gut finde, dass ich diese Kurzgeschichte erst nach Scarlet gelesen habe. Einerseits ist es dazu gedacht, DAVOR gelesen zu werden, andererseits habe ich es viel mehr genossen, weil ich Scarlet schon kannte. Um ehrlich zu sein bin ich mir auch nicht sicher, ob ich die Novella genauso geliebt hätte, wenn ich nicht gewusst hätte, welche Rolle Z noch spielt.

Alles was Marissa Meyer schreibt ist Gold wert und diese Novellas bilden da keine Ausnahme. Ich habe beide verschlungen, besonders aber The Queen's Army. Ich hoffe unständig, dass sie noch weitere Kurzgeschichten zur Reihe schreibt.
Trotzdem tue ich mich ein bisschen schwer damit, Kurzgeschichten mehr als 4 Herzen zu geben, weil ich finde, das ist 'richtigen' Bücher ungerecht gegenüber. Wäre The Queen's Army ein bisschen länger gewesen, hätte es 4,5 bekommen, aber so gibt es für beide 4. (Es ist trotzdem die beste Novella die ich je gelesen habe.)


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